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Kultur.Forscher! ist ein bundesweites Programm der PwC Stiftung Jugend - Bildung - Kultur und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, das Schüler der Sekundarstufe I dabei unterstützt, sich aktiv mit ihrer kulturellen Lebenswelt auseinanderzusetzen. Kultur.Forscher! will in Deutschland neue Ansätze forschenden Lernens entwickeln und gezielt stärken. Es gibt jeweils drei Kultur.Forscher-Schulen in den Städten Rostock, Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Dresden, Frankfurt/M., Stuttgart und München.
Kurzbeschreibung der Partner
Die PwC Stiftung Jugend – Bildung – Kultur und die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung sind die Initiatoren von Kultur.Forscher! und setzen dieses Programm (nicht „Projekt“) gemeinsam um. Ziel ist es, gute Modelle für kulturelles Forschen und Lernen in der Sekundarstufe I zu entwickeln und gemeinsam mit den teilnehmenden Städten ein wachsendes Schulnetzwerk aufzubauen.
Die PwC-Stiftung Jugend - Bildung - Kultur gibt es seit Dezember 2002. Seitdem hat sie bereits rund 200 Projekte mit insgesamt fast sechs Millionen Euro unterstützt. Die Stiftung ist eine Gründung der Führungskräfte der PricewaterhouseCoopers AG WPG. Die PricewaterhouseCoopers AG Wirtschafts- prüfungsgesellschaft ist in Deutschland mit 8.870 Mitarbeitern und einem Umsatzvolumen von rund 1,47 Milliarden Euro eine der führenden Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaften.
Die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) setzt sich dafür ein, dass junge Menschen in unserem Land gut aufwachsen können. Sie ermutigt junge Leute, ihr Leben couragiert in eigene Hände zu nehmen. Um ihnen dabei zur Seite zu stehen, bedarf es vieler und engagierter Mitstreiter. Deshalb bindet die DKJS Eltern, erwachsene Begleiter und Institutionen in ihre Programme ein und stößt Reformprozesse an: in Kindergärten und Schulen, beim Übergang in den Beruf, in der Familien- oder lokalen Jugendpolitik.
Kultur.Forscher an der GSH
Als Ganztagsschule im Zentrum des Hamburger Stadtteils Harburg ist die Gesamtschule Harburg eine wichtige Bildungsinstitution mit kultureller Prägung. Ein Grundprinzip der Kulturarbeit ist präsentationsorientierter Unterricht. Die praktische und theoretische Beschäftigung mit Kultur unterstützt die Persönlichkeitsentwicklung und die Leistungsfähigkeit der Schüler. Ein wichtiger Bestandteil unserer Kulturarbeit ist die Auseinandersetzung mit der Lebenswelt und Alltagskultur der Schüler im Stadtteil und in der Schule.
Auftakt der Projekte: Die Fachklassen Bildende Kunst und Musik des 8. Jahrgangs initiierten als Kulturforscher das Projekt im ersten Jahr an unserer Schule und griffen - beeinflusst durch die Projektwoche Stadt(t)räume - in die unmittelbare Lebenswelt ein.
Die Kultur.Forscher-Projekte der GSH
Kunst kommt auf den Hof: Die Kunstklasse 9kb von Marianne Spiering erkundet und gestaltet den Schulhof, mit Schwerpunkt auf dem Kunsthof, erforscht die dort vorhandenen Strukturen und Gestaltungselemente werden erforscht, die in eigenen Kultur.Forscher-Projektideen aufgegriffen und in ein Gesamtkonzept eingebunden werden.
Lebensräume: Die SchülerInnen der Kunstklasse 9ka von Andrea Potinius und der Musikklasse 9m von Franziska Kopp erkunden für sie bedeutsame Lebensräume (z.B. die Innenstadt, das Phoenixcenter in Harburg oder den Außenmühenpark), schärfen ihre Wahrnehmung und entwickeln künstlerische und musikalische Projekte, um die Orte zu erfassen und zu verändern.
Im Jahr 2010 forschen die Klassen weiter: Im Zeitraum vom 15.2. bis zum 19.4. ging es in einer „Laborphase“ darum, den Schülerinnen und Schülern Anregungen für die Auseinandersetzung mit Ihrem Lebensraum (Stadt und Schulhof) zu geben. Sie setzten sich praxisnah mit den verschiedenen Elementen, dem Image und den gesellschaftlichen Strukturen ihrer Stadt bzw. des Schulhofs auseinander. Angeregt durch die verschiedenen Themen, entwickeln die Schülerinnen und Schüler eigene Fragen in Bezug auf ihre persönliche Lebenswelt. Auf einer Ideenwerkstatt am 20.04. konnten die SchülerInnen ihre Ideen weiterentwickeln. sich die Ideen gegenseitig präsentieren und über verschiedene Fragen diskutieren.
In einer zweiten Projektphase bis Mitte Juni machen sich die Schülerinnen und Schüler auf die Suche nach Antworten auf ihre Forschungsfragen und setzen diese in Form von Modellen, Filmen, Fotos, Klangcollagen etc. um. Die Ergebnisse der Klassen werden in einer Ausstellung im Stadtteil zu einem vielfältigen Bild eines des realen und des gewünschten Lebensraums zusammengefügt.
Die Arbeit der drei Klassen wird von unserem außerschulischen Partner JASWERk Jugend Architektur Stadt unterstützt (Ansprechpartnerin Silke Edelhoff, Kontakt: silke.edelhoff(at)jugend-architektur-stadt.de).
Andreas Wissen
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