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Arbeitslehre

Wahlpflichtunterricht in den Klassen 7 bis 10

Wer das Wahlpflichtfach Arbeitslehre wählt, hat über den oben genannten Pflichtunterricht hinaus noch 3 weitere Wochenstunden Arbeitslehre in den Jahrgängen 7 bis 10.

Hier kann jetzt intensiver und fachlich vertiefend an den praktischen Aufgaben gearbeitet werden. Dabei achtet der Fachlehrer darauf, dass bei den Aufgabenstellungen das Prinzip "vom Einfachen zum Komplexen" dem Alter der Schüler entsprechend Beachtung erfährt.

Auch werden die unterschiedlichen Fertigungsverfahren und Verbindungstechniken bei der Auswahl der Aufgaben berücksichtigt. So lernen die Schüler z. B. in Jahrgang 8 am einfachen Kerzenständer aus Holz/Metall ( vergl. Abb. ) das Treiben und Löten von Messing kennen. Bei der Klemmzwinge aus Stahl müssen in Jahrgang 9 Gewinde gebohrt und geschnitten werden ( vergl. Abb. ). In Jahrgang 10 sollen die Schüler dann am mehrarmigen Metallkerzenständer ( vergl. Abb. ) die erworbenen Fertigkeiten der Metallbearbeitung am komplexen Werkstück anwenden.

Im Wahlpflichtunterricht wird versucht, die Schüler mit verschiedenen Materialien vertraut zu machen: Neben dem traditionell in der Schule verwendeten Werkstoff Holz werden Metalle verarbeitet, und das Arbeiten mit Kunststoffen und Textilien ist möglich. Neben dem Umgang mit Materialien erlernen die Schüler auch die Grundbegriffe des technischen Zeichnens.

Selbstverständlich kann auch im Fach Arbeitslehre nicht auf schriftliche Aufgabenstellungen und das Führen einer Mappe verzichtet werden, weil das praktische Tun erst durch einen entsprechenden theoretischen Begleitunterricht sinnvoll wird.

Helmut Maaß

Kleiner Kerzenständer Zwinge Großer Kerzenständer
Technisches Zeichnen Zeitungsständer Textilarbeit
Nistkasten Kanne aus Messing Hocker