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Anfang Oktober ging's los. Ab in die große unbekannte Hauptstadt.
Berlin ist nicht nur die Hauptstadt, sondern auch eine Stadt mit spannender Vergangenheit.
Die Seelen waren gespalten, die eine wollte ins KaDeWe, der andere wollte einfach nur mal in Berlin einen Starbucks Kaffee trinken.
Doch wie sieht's nun nach der Klassenreise aus? Oder besser: Was sagen wir nun?
Das wollen wir hier klar stellen, indem wir ein paar Punkte herausstellen, die uns besonders interessierten.
Die Unterkunft lag sehr zentral, eine halbe Stunde Fußmarsch (so kam es uns vor),
vom Brandenburger Tor entfernt. Am Rande Kreuzbergs.
Wir waren im Hostel Meininger untergebracht, dass sich als eine Art riesige Jugendherberge herausstellte. Dafür war sie gut
eingerichtet, es gab wenig zu meckern.
Das Essen war typisch. Es gab alles, was man in großen Mengen
mit wenig Aufwand herbeizaubern konnte. Dafür war es frisch.
Das Olympiastadion, das sich im Ortsteil Westend im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin befindet, ist wirklich atemberaubend,
nicht nur von innen, auch von außen betrachtet ist es wirklich schön anzusehen. Dies kommt nicht zuletzt durch die Größe des Stadions.
Es wirkt von außen wie von innen sehr mächtig. Wir haben das Stadion nur im leeren Zustand betrachten können und konnten
leider nicht Teil einer Veranstaltung werden.
Alles in allem ist das Olympiastadion auf jeden Fall einen Blick wert, wenn man sich in Berlin befindet.
Babelsberg - lange Fahrt. Dann auch noch die Enttäuschung, denn wir haben uns alles Mögliche vorgestellt, nur nicht das. Es kam
einem ein bisschen wie ein sehr schlechter Horrorfilm vor. Das traf sogar zu, denn das "Grusel"-Schloss stellte sich als eine
Ansammlung von schlecht inszenierten "Erschreckern" aus Plastik und
schlechtem Stereo-Sound heraus. Allerdings sind die Dinge nur so schlecht, wie man sie aufnimmt. Und mit etwas Motivation war
selbst die Stundshow am Schluss sehr gute Action-Comedy mit jeder Menge "Slapstick". Abschließend kann man sagen,
dass der Tag durchaus Spaß gemacht hat. Jede Menge Eigenmotivation war wohl notwendig.
Am Abend des dritten Tages besuchten wir gemeinsam die Blue-Man-Show. Genau wie von den meisten von uns erwartet, war die Show
wirklich sehr genial. Die musikalischen Künste der Künstler und die bunte Bühnenshow waren beeindruckend.
Es lohnt sich auf jeden Fall, sich diese Show anzugucken, auch wenn sie einen gewissen Preis hat, den sie aber auf jeden Fall
gerecht wird. Der anschließende Besuch im Sony-Center war ebenfalls sehr beeindruckend und ist auf jeden Fall einen Besuch wert.
Letztendlich war die Klassenreise in die nicht sehr weit entfernte Hauptstadt meist abwechslungsreich und spannend. Die meisten
Vorurteile gegen die Klassenreise nach Berlin, die wir vor der Abfahrt hatten, lösten sich auf.
Nun sind auch die Ferientage vorbei und man wünscht sich zurück in die Klassenreise, wo wir mit unseren Klassenkameraden und
Freunden viel Zeit verbringen konnten und selbst mit den Lehrern viel Spaß hatten.
Fernab von Eltern, Alltag und dem nun wieder auf uns zukommenden Leistungsdruck.
Jan und Alex
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