Die Stadtteilschule Harburg ist eine teilgebundene Ganztagsschule in Harburg mit besonderer kultureller Prägung. An der Kulturschule STSH wirken alle Fächer mit. Ein Grundprinzip der Kulturarbeit ist ein präsentationsorientierter Unterricht.
Im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen die persönliche Entwicklung des Schülers und der Schülerin und die individuelle Leistungsentwicklung. Wir sehen die unterschiedliche Herkunft unserer Schüler als Chance, um voneinander zu lernen.
In jedem Jahrgang gibt es eine Integrationsklasse, in der körperlich oder geistig behinderte Kinder mit den anderen in der Klasse und in den Kursen gemeinsam lernen.
Die Schüler werden durch den Fachunterricht, die Berufsorientierung und das Kulturprofil der Schule, je nach ihren Fähigkeiten und ihrer Leistungsbereitschaft, auf das Abitur, den Realschulabschluss, den Hauptschulabschluss und die beruflichen und schulischen Anschlüsse vorbereitet.
Kulturelle Bildung ist ein wichtiger Bestandteil des Unterrichts in künstlerischen, sprachlichen, gesellschaftswissenschaftlichen, mathematisch-naturwissenschaftlichen und technischen Fächern sowie im Sport. Die praktische und theoretische Beschäftigung mit Kultur fördert die Persönlichkeitsentwicklung, die Ausdrucksmöglichkeiten bei Kommunikation und Präsentationen sowie die sozialen Kompetenzen. Zum Schulleben gehören Feste, Aufführungen und Präsentationen. Das Schulleben ist am Prinzip der Nachhaltigkeit ausgerichtet. Umweltbildung ist für uns ein zentrales Anliegen.
Wir schätzen und fordern die Leistungsbereitschaft der Schülerinnen und Schüler und eine konstruktive, disziplinierte Arbeitshaltung.
Von den Eltern erwarten wir, dass sie verlässliche Arbeitsbedingungen für ihre Kinder bereitstellen und den Bildungsweg ihrer Kinder kontinuierlich unterstützen. Dafür ist es erforderlich, dass sie konstruktiv mit den Lehrern zusammenarbeiten und die Ziele der Schule unterstützen.
Unser Erfolg resultiert aus dem Engagement der Schüler, Eltern und der Beschäftigten unserer Schule und aus der aktiven Mitgestaltung des Lebensraums Schule im Stadtteil Harburg. Dies gilt im besonderen Maße für die kulturellen Aktivitäten.
Grundvoraussetzung erfolgreicher Bildung ist ein schulisches Gemeinschaftsgefühl. Dazu gehört, dass sich alle Schüler, Eltern und Beschäftigten der STSH mit unserer Schule und ihren oben genannten Grundsätzen identifizieren und diese nach außen vertreten.
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Ganztagsschule und Rhythmisierung
Die Zeitstrukturen (Tages-, Wochen- und Jahresrhythmus) werden den Lernbedürfnissen und den Erfordernissen der Inhalte angepasst. Dafür wird der Stundenplan nach dem Kriterium der Ausgewogenheit zwischen verschiedenen Lernformen gestaltet. Die Zeitstrukturen beinhalten Zeiten für kognitives Lernen, Zeiten für experimentell-praktisches Lernen, Zeiten für individualisierte Arbeit sowie für fächerübergreifende Unterrichtseinheiten/Projekte.
Jahrgänge 5-6: individualisiertes und gemeinsames Lernen
In der Abteilung I lernen Schülerinnen und Schüler ihre Lern- und Leistungsentwicklung hinsichtlich der sozialen und fachlichen Kompetenzen einzuschätzen und ihren Lernprozess selbständig zu steuern. Der Stundenplan ist so organisiert, dass Arbeitsphasen entstehen, in denen die Schülerinnen und Schüler individuell mit den angebotenen Materialien arbeiten können. In den Klassen wird an kulturellen Schwerpunkten projektorientiert gearbeitet. Die Schüler lernen, ihre Arbeitsergebnisse zu präsentieren.
Jahrgänge 7-10: Berufsorientierung und Anschlussfähigkeit für alle Schüler
Ab dem Beginn der Jahrgangsstufe 7 werden die Abschluss- und Berufsperspektiven für die Schülerinnen und Schüler prognostiziert. Durch leistungsabhängige Differenzierung und ein umfangreiches Wahlpflichtangebot, aber auch durch intensive Beratung und Förderung können sie sich ihr individuelles Profil erstellen. Dabei können persönliche Neigungen und Schwerpunktsetzungen ebenso entwickelt wie Leistungs- und/oder eine Berufsorientierung gefördert werden. Schon frühzeitig werden auch die Anschlussqualifikationen für eine erfolgreiche Teilnahme an Berufsfachschulen, in der Ausbildung und am Unterricht der gymnasialen Oberstufe gewährleistet.
Jahrgänge 11-13: Vorbereitung auf das Zentralabitur in den Kernfächern und Profilen
In der 11. Klasse werden die Schüler auf die Arbeitsweisen und Anforderungen der Studienstufe vorbereitet. Die Schwerpunkte liegen dabei auf den Basiskompetenzfächern (Mathematik, Deutsch, Englisch) und dem Kompetenzerwerb für unterschiedliche Profile.
Die Entwicklung der Oberstufenprofile orientiert sich an der Förderung von problemorientiertem, vernetztem Denken und der Vorbereitung auf Studium und Beruf.
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Dieses Leitbild ist von Lehrern und Sozialpädagogen unter Mithilfe der Eltern und Schüler geschrieben worden. Es richtet sich an alle Beteiligten unserer Schule, an Schüler, Eltern, Lehrer, Sozialpädagogen und an das nichtpädagogische Personal.
Das Leitbild beschreibt Grundsätze unserer Arbeit (Teil I), die die Einstellung und das Handeln aller an unserer Schule Beteiligter betreffen. Sie sind das Fundament erfolgreicher schulischer Arbeit und eine Voraussetzung, um die im zweiten Teil benannten Ziele erfolgreich zu verfolgen. Die Ziele (Teil II) sind Schulentwicklungsziele; hier werden daher vor allem Aufgaben an das Kollegium und die Schulleitung formuliert. Dieses Leitbild soll nicht statisch sein. Seine Grundsätze und Ziele sollen handlungsleitend sein und müssen kritisch überprüft und ggf. verändert werden.
Wir verwenden im Text überwiegend die männliche Form, damit er gut lesbar bleibt.
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