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Ein Blitzlichtgewitter während einer Theatervorstellung – undenkbar!
Das Fotografieren bei Theateraufführungen erfordert viel Sensibilität und eine spezielle Handhabung der Kamera und eine Schulung des fotografischen Blicks, um das Theatergeschehen in seiner ganzen Spannung und im richtigen Augenblick einzufangen.
Die Kamera muss eingestellt werden auf das sich ständig ändernde Licht mit seinen harten Kontrasten. Welche ISO-Einstellung muss gewählt werden? Welche Belichtungsmessart ist die richtige? Sitzt der Fotograf in Bezug auf seine Brennweiten richtig und wie setzt er diese richtig ein? Wie muss er seine Fotohaltung auf die schnell wechselnde Szenenfolge einstellen? Und überhaupt: Was ist ein gutes Theatermotiv?
Antworten auf diese Frage erhielten die 9 Oberstufenschüler (Jg 11 und 12) in dem Kurs „Theaterfotografie“ in der Kulturprojektwoche. Unter der Leitung der Fotografin Sabine- Petri-Wolf lernten sie den Umgang mit einer digitalen Spiegelreflexkamera sowie einige Grundzüge der Bildbearbeitung kennen.
Einen besonderen Höhepunkt des Kurses bildete der Besuch einer Probe im Monsuntheater, wo sie unter professionellen Bedingungen ihre neu erworbenen Fähigkeiten ausprobieren konnten.
Und schließlich kamen diese bei der Abschlussveranstaltung der Projektwoche zum Einsatz. Trotz der schwierigen Licht- und Sichtverhältnisse in der Aula entstanden zahlreiche stimmungsvolle Fotos, die die besonderen Momente der einzelnen Darbietungen einfingen und so die Leistungen der Darsteller eindrucksvoll dokumentierten.
Übrigens: Diese Theaterfotografen kann man „mieten“: Wer z.B. eine Theateraufführung, ein Konzert, eine Lesung oder sonstige Veranstaltung „bebildert“ haben möchte, wende sich an mich. Ich werde den Kontakt herstellen.
Text:
Ulrike Sacher
Fotos: Julia B., Victor S., Leve M. und Sarah S.
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